Top 50 · Österreichische Malerei

Von Klimt bis Schiele, Wiener Moderne in fünfzig Künstlern

Biedermeier, Secession, Expressionismus, phantastischer Realismus und zeitgenössisches Schaffen: zwei Jahrhunderte Bilder zwischen Wien, Salzburg und Tirol.

Die österreichische Malerei entwickelte sich am Scheideweg des Habsburgerreiches, der Kulturen Mitteleuropas und einer Hauptstadt, die zu einem Labor der Moderne geworden war Wien konzentriert Akademien, Kurse, Messen, Ausstellungen und Brüche; Tirol, Salzburg und Oberösterreich bringen weitere Landschaften und andere Traditionen mit Diese Klassifizierung misst den historischen Einfluss, die plastische Erfindung, die Qualität der Werke, die institutionelle Rolle und die internationale Nachwelt jedes Künstlers.

50 dokumentierte KünstlerZwei Jahrhunderte der SchöpfungAusgewählte Hinweise und Bilder
50Klassifizierte Maler
8Strömungen zu erforschen
5Lesekapitel
Ausgabe 2026Der Kuss von Gustav Klimt, Emblem der österreichischen Malerei
50
Eine plurale Moderne

Ornament, Psychologie, Landschaft, Geste und Experimentieren.

Ein Reichsgebiet

Wien, künstlerische Hauptstadt der Habsburger

Anfang des 19. Jahrhunderts favorisierte der Biedermeier Porträts, Interieurs und Familienszenen, während Aquarell eine Stadt im Wandel dokumentierte, die Ringstraße bot den Malern nach 1857 eine riesige Dekoration und eine neue Klientel, Hans Makart verkörpert ihren Glanz, bevor Klimt und seine Zeitgenossen akademische Rahmenbedingungen herausforderten.

Die Trennung von 1897

Sezession, angewandte Kunst und Expressionismus

Die Wiener Secession verteidigt eine offene Ausstellung internationaler Künste und vereint Malerei, Architektur, Plakate und DesignKlimt, Moser und Moll suchen die totale KunstSchiele, Kokoschka, Gerstl und Neukunstgruppe verlagern das Thema bald in Richtung Körper, Farbe und einer Psychologie ohne Schutzdekor.

Nach 1945

Vom phantastischen Realismus zur zeitgenössischen Malerei

Die Wiener Werkstätten sehen akribische Visionen entstehen, dann nimmt der Aktionismus Farbe aus dem Bild in Richtung Ritual und Performance Maria Lassnig erfindet den Filzkörper neu; Kiki Kogelnik Dialoge mit Pop Art; Jungwirth, Hausner, Helnwein und Zobernig zeigen schließlich, dass Figuration und Abstraktion ohne Bildung einer einzigen Schule immer wieder erneuert werden.

Die wesentlichen Figuren

Top 10 - Von Klimt zu Tina Blau

Sezession und Expressionismus dominieren dieses erste Ensemble, ohne dabei den Biedermeier, die Pracht der Ringstraße oder den entscheidenden Beitrag der Landschaftsgärtner auszulöschen.

Vom Vormärz in die Alpen

Ränge 11 bis 20 - Porträt, Geschichte und Landschaft

Romako kündigt moderne Spannungen an, während Rudolf von Alt, Amerling und die Meister des Biedermeier eine sich verändernde Gesellschaft beschreiben; Defregger und Egger-Lienz verlagern den Blick dann in Richtung Tirol.

Die Moderne diversifiziert sich

Ränge 21 bis 30 - Sezessions, Expressionismus - und Fantasywelten

Malerinnen, Farbrenoviererinnen und Visionärinnen zeigen, dass die österreichische Moderne nie nur eine Wiener Gruppe ist.

Exilanten und Nachkriegszeit

Ränge 31 bis 40 - Vom Surrealismus zum Aktionismus

Paris, Mexiko, New York und Wien bilden ein Netzwerk von Exilanten und Rückkehrern, nach 1945 wurden Körper, Ritual, Fantasie und Popkultur zu neuen Malgründen.

Der Lack bleibt offen

Ränge 41 bis 50 - Zeitgenössische Figurationen und Abstraktionen

Phantastischer Realismus, Naturabstraktion, gestische Malerei und konzeptionelle Praktiken beweisen die bleibende Vitalität einer österreichischen Szene, die sowohl auf den Körper als auch auf die Bildeinrichtung achtet.

Quellen und Erweiterungen

Vergleichen Sie Werke in öffentlichen Sammlungen

Die Daten, Bewegungen und Wahrzeichen wurden mit den Katalogen der großen österreichischen Institutionen abgeglichenDas Belvedere beleuchtet Klimt, den Biedermeier und die Wiener Moderne; das Leopold Museum bietet ein großes Ensemble von Schiele; die Albertina, das MAK und der Mumok erlauben uns, das Studium der Zeichnung, der angewandten Kunst und der Nachkriegszeit zu erweitern.

Die österreichische Malerei verwandelt Ornament in ein inneres Erlebnis

Bei Klimt schützt und offenbart die goldene Oberfläche zugleich Bei Schiele und Kokoschka bricht dieser Schutz: Körper und Porträt werden instabil Von Waldmüller bis Lassnig, von Tina Blau bis Jungwirth ist dieselbe Geschichte als ständige Bewegung zwischen Weltbeobachtung, dekorativer Konstruktion und gelebter Intensität zu lesen.

Zur Fortsetzung der Entdeckung vergleicht man Generationen: die Klarheit des Biedermeier, das Gesamtprojekt der Secession, die expressionistische Dringlichkeit, die phantastischen Visionen der Nachkriegszeit und zeitgenössische Figurationen Die Einteilung ist als Tor, nicht als Grenze konzipiert: Jede Mitteilung lädt uns ein, zu schauen, wie ein Werk auf die ihm vorangehenden reagiert.

0 Bemerkungen

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass die Kommentare vor ihrer Veröffentlichung genehmigt werden müssen.