Räume, Aufenthaltsräume, Werkstätten und häusliches Leben

Top 50 Innenmaler: Schlafzimmer, Wohnzimmer und häusliches Leben

Von Vermeer, von Hooch und Chardin bis hin zu Hammershøi, Vuillard, Bonnard, Hopper, Bell und Hockney erkundet dieser Reiseführer die Künstler, die das Haus zu einem Hauptthema gemacht haben.

Beim Malen eines Innenraums geht es nicht nur darum, einen Raum darzustellen. Es fängt eine Lebensweise ein: Fensterlicht, Möbel, Tapeten, tägliche Gesten, Stille, Familie, Einsamkeit, Werkstatt, soziales Theater und intimes Gedächtnis.

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Johannes Vermeer, Meister der hellen Innenräume

Vor dem Gitter

Warum Innenräume so viel erzählen

Die Innenmalerei verrät, was große historische Geschichten oft verbergen: das alltägliche Leben Ein Stuhl, ein Brief, ein Fenster oder ein Tisch reichen manchmal aus, um eine ganze Epoche zu beschreiben.

Diese Einteilung kreuzt niederländische, französische, britische, nordische und moderne Schulen, sie umfasst Maler von Genreszenen, des Intimen, der Nabis, der Salonmaler, der Künstler von Bloomsbury und derer, die das Atelier oder das Schlafzimmer in einen psychologischen Raum verwandelt haben.

Top 1 bis 10

Das Goldene Zeitalter der Niederlande: Fenster, Briefe und stille Räume

Vermeer, De Hooch, Ter Borch und ihre Zeitgenossen verleihen dem Haus eine moralische, leuchtende und fast theatralische Tiefe.

Ränge 11 bis 20

Rokoko, Lichter und bürgerliches Interieur

Vom moralischen Zuhause bis zum galanten Gespräch wird das Innere zu einem sozialen Rahmen, in dem Familie, Geschmack, Komfort und Hierarchie gelesen werden können.

Ränge 21 bis 30

Moderne, Wohnung und impressionistische Intimität

Das 19. Jahrhundert eröffnete das moderne Interieur: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Ankleidezimmer, Cafés, Balkone, Tapeten und Rahmen des Privatlebens.

Ränge 31 bis 40

Nabis, Norden und Haus als Innenwelt

Bonnard, Vuillard, Vallotton, Hammershøi und Larsson machen das Haus zu einem mentalen, dekorativen und zutiefst persönlichen Raum.

Ränge 41 bis 50

Bloomsbury, moderne Einsamkeit und zeitgenössische Werkstatt

Im 20. Jahrhundert wurde das Innere zu einer Werkstatt, einem Schlafzimmer, einem Atelier, einer städtischen Einsamkeit oder einer Wohneinrichtung der Moderne.

Methode

Wie die 50 Künstler ausgewählt wurden

Die Auswahl begünstigt Künstler, für die das Interieur eine zentrale Rolle spielt: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Werkstatt, Esszimmer, Ankleidezimmer, Cafe, Apartment oder Familienhaus.

Die Einteilung steht Dekor und Psychologie nicht entgegen: Im Gegenteil, sie zeigt, wie Möbel, Licht, Wände und Gegenstände zu stillen Partnern menschlicher Figuren werden.

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Wo anfangen?

Für Beleuchtung und Komposition beginnen Sie mit Vermeer, De Hooch, Metsu, Chardin und Hammershøi. Für die intime Einrichtung schauen Sie sich Vuillard, Bonnard, Vallotton, Denis und Matisse an.

Für die psychologische Moderne geht es weiter mit Degas, Morisot, Cassatt, Sickert, Hopper, Balthus, Lucian Freud und Hockney.

Das Haus als Malerszene

Diese fünfzig Maler zeigen, dass das Innere niemals neutral ist Es schützt, entblößt, umschließt, erzählt und transformiert die Körper, die es bewohnen.

Vom niederländischen Schlafzimmer bis zum modernen Wohnzimmer, von Chardins Küche bis zu Freuds Atelier, die Innenmalerei offenbart Kunst am nächsten: ein Licht auf einem Tisch, eine halboffene Tür, eine stille Präsenz.

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