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Reproduktion auf Leinwand
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Werkbeschreibung
Leonardo da Vinci · Italienische Renaissance
Eine junge Frau mit hellen Locken lächelt einem nackten, pausbäckigen Kind zu, das auf einem blauen Tuch sitzt. Gemeinsam halten sie eine kleine, dunkle Blüte mit vier Blütenblättern unter zwei feinen goldenen Heiligenscheinen, in einem von einer rundbogigen Fenster durchfluteten Innenraum.
Wesentliche Anhaltspunkte
Maria mit dem Kind, eine intime Szene der italienischen Renaissance.
In Öl auf Leinwand gemalte Reproduktion in übereinanderliegenden Lasuren.
Leonardo da Vinci, die Renaissance-Bewegung, die Jugendphase des Meisters.
Visuelle Lesart
Die Komposition rückt den Betrachter nah an die beiden Figuren heran. Die junge Frau, in Dreiviertelansicht gesehen, füllt die gesamte Höhe der Leinwand aus: Ihr Gesicht neigt sich nach rechts, ihr Blick ruht zärtlich auf dem Kind, das auf ihrem Schoß sitzt. Ihre hellen, gewellten und offenen Haare umrahmen ein lächelndes Gesicht mit warmer Hautfarbe. Ein dunkles Kleid, dessen blaugrüne Ärmel den Stoff erahnen lassen, wird am Dekolleté von einer runden Brosche gehalten. Ein blaues, um ihre Taille geschlungenes Tuch hüllt das sitzende Kind ein.
Das kleine, nackte und pausbäckige Kind greift mit einer Hand nach dem Tuch und mit der anderen nach dem zarten Stiel einer kleinen, dunklen Blüte mit vier Blütenblättern. Seine Hand legt sich gemeinsam mit der Hand der Frau um den Stiel, in einer Geste geteilter Aufmerksamkeit. Über ihren Köpfen zeichnen sich zwei feine, kreisrunde und flache goldene Heiligenscheine vor dem dunklen Hintergrund ab, die ohne Pathos auf die sakrale Natur des Sujets hinweisen.
Der Hintergrund, fast vollständig in Schatten getaucht, öffnet sich nur auf der rechten Seite durch ein doppelbogiges Fenster, das ein milchiges Licht und einen sehr blassen, wolkenlosen Himmel hereinlässt. Die Oberseite der Tafel ist rundbogig abgeschlossen, was die Gesamtsilhouette mildert und die Szene als gerollte Leinwand in einen intimen Rahmen fügt. Das von links einfallende Licht modelliert die Gesichter, indem es die Schatten in das Fleisch einfließen lässt und die beiden Figuren im Halbdunkel einer Schreibstube isoliert.
Das Werk in seinem Jahrhundert
Die Madonna Benois fügt sich in die lange Reihe der Madonnen mit dem Kind ein, die Leonardo da Vinci im Laufe seiner Karriere erkundete, von der Madonna mit der Nelke bis zur Madonna Dreyfus. Das in der christlichen Ikonographie zentrale Sujet wird hier als Genreszene behandelt: Mehr als eine Madonna in Majestät ist es eine Mutter mit ihrem Kind, in einem Augenblick des Spiels und des Einverständnisses erfasst.
Das Werk, der Jugend Leonardos zugeordnet, zeugt von dem Moment, in dem der Meister beginnt, den Schwerpunkt der sakralen Komposition zu verschieben. Das von einem dezenten Lächeln belebte Gesicht der Frau ist eines der ersten Beispiele jener „Bewegung der Seele“, die Leonardo sein ganzes Leben lang wiederzugeben suchte und die man später in der Mona Lisa wiederfinden wird.
Die Sammlung Leonardo da Vinci versammelt weitere Etappen dieser Suche, von der Verkündigung bis zur Dame mit dem Hermelin, einschließlich der Porträts von Leonardo da Vinci, die dieselbe Vorliebe für die Psychologie der Gesichter teilen.
Malerische Manier
Leonardo versucht hier, die Linie aufzulösen. Die Konturen der Gesichter, Schultern und Hände sind nicht mit einem klaren Strich gezeichnet: Sie entstehen aus einer Folge feiner Lasuren, die das Licht ohne sichtbaren Bruch von einem Ton in den nächsten gleiten lassen. Dies ist das Sfumato, jenes „Rauchige“, das dem Fleisch seine besondere Schwingung verleiht und das Leonardo in seinen Notizbüchern theoretisiert.
Das Licht, die Hauptsubstanz dieser Komposition, ist keine Bühnenbeleuchtung: Es ist ein Atelierlicht, das von einem seitlichen Fenster einfällt und die Volumen langsam modelliert. Die Schatten sind transparent, sanft abgestuft, und der Maler zieht daraus ein sehr kunstvolles Spiel von Halbschatten. Die Heiligenscheine, fein, fast grafisch, entziehen sich dieser Behandlung: Sie bleiben flach und golden, wie ein Zeichen auf das fertige Bild gesetzt.
Dekorativer Wert
Mit ihrer rundbogigen Oberkante und ihrer verdichteten Komposition eignet sich die Madonna Benois besonders für enge, stille Räume. Das Format Découverte (ein an das Gemälde angepasstes Format) ermöglicht es, sie in Augenhöhe in einem Arbeitszimmer, einem Eingangsbereich oder einem Schlafzimmer aufzuhängen, dort, wo man Tag für Tag das Lächeln der jungen Mutter und die Hand des Kindes auf der Blüte wiederfinden möchte.
Die Farbpalette, beherrscht von tiefen Brauntönen, dem Blaugrün des Tuchs und dem dezenten Glanz des Goldes, harmoniert gut mit Interieurs in warmen Tönen: helles Holz, naturfarbene Leinen, zarter Stein. Vor einer cremefarbenen oder sanft grauen Wand hebt sich die Szene wie ein Fenster in eine andere Epoche ab, ohne den Rest des Raumes zu erdrücken. Für den Effekt einer Kuriositätenkammer kann man sie mit anderen kleinen Reproduktionen von Leonardo da Vinci im gleichen Format kombinieren, in einer horizontalen Reihe angeordnet.
Öltechnik
Diese Madonna in Öl zu reproduzieren erfordert eine Arbeit in aufeinanderfolgenden Schichten. Der Maler legt zunächst einen rotbraunen Grund, auf dem er die großen Massen des Tuchs und der Gesichter zeichnet. Dann folgen die hellen, mit Terpentin verdünnten Lasuren, die nach und nach die Haut zum Atmen bringen: In dieser langsamen Schichtung entsteht das Sfumato, bei dem der Übergang zwischen Schatten und Licht nie sichtbar wird.
Die Highlights – dickere, fast pastose Pinselstriche – bleiben den Lichtpunkten vorbehalten: dem Glanz der Locken, dem Rand der Brosche, der Kante der Heiligenscheine, dem Satin des blauen Tuchs, wo man die Pinselspur ahnt. Die durch das Sfumato aufgelösten Konturen der Gesichter und Hände stehen im Gegensatz zu den dunkleren Konturzonen, die man im Kleid und im Hintergrund erahnt, wo das Rotbraun in ein tiefes Violett umschlägt, mit grünen Reflexen in den Schatten und gedämpften Blautönen in den Falten des Tuchs.
Der matte Hintergrund, in braunen und violetten Lasuren aufgebaut, lässt den goldenen Glanz der Heiligenscheine und die Blässe des durch das Fenster erblickten Himmels hervortreten, behandelt in einer sehr hellen Lasur, in der das Weiß dominiert. Jede Schicht muss vor der nächsten trocknen, was das Stück einzigartig macht und der Reproduktion ihre leicht reliefartige Textur verleiht, die im Streiflicht wahrnehmbar ist.
Vor der Bestellung
Jede Reproduktion wird in Öl auf Leinen-, Baumwoll- oder Polyesterleinwand gemalt, je nach gewähltem Format, und mit einer Grundierung sowie einem Anstrich vor dem Farbauftrag vorbereitet.
Sie wählen das gewünschte Format aus, bestätigen Ihren Warenkorb, und die Leinwand wird in unseren Werkstätten in Produktion genommen. Eine Bestätigungs-E-Mail fasst die geschätzte Lieferzeit und die Lieferadresse zusammen.
Farben, Bildausschnitte und Proportionen sind dem Referenzwerk nachempfunden, und die Wirkung des Sfumato wird durch aufeinanderfolgende Lasuren erzielt. Leichte Farbabweichungen sind möglich, da sie für die Ölmalerei typisch sind.
Mit ihrem intimen Format und ihrer rundbogigen Oberkante findet diese Madonna natürlich ihren Platz in einem Arbeitszimmer, einem Eingangsbereich oder einem Schlafzimmer, dort, wo man Tag für Tag das Lächeln der jungen Mutter und die Hand des Kindes auf der Blüte wiederfinden möchte.
Die Reproduktion wird auf ein Schutzrohr gerollt, in eine stabile Kartonverpackung geschoben und mit einem Echtheitszertifikat sowie Empfehlungen zur Akklimatisierung vor der Anbringung versandt.
Ja, die gesamte Sammlung Leonardo da Vinci ist als Reproduktion erhältlich, von der Mona Lisa bis zum Abendmahl, einschließlich der Porträts wie der Dame mit dem Hermelin.
Ein Werk des Lichts, für eine dezente Wand
Schenken Sie Ihrem Interieur die stille Zärtlichkeit einer Szene der italienischen Renaissance, in Öl gemalt, Pinselstrich für Pinselstrich, auf einer handgearbeiteten Leinwand.
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